Green Cooking am Gründonnerstag

Nun ist die Karwoche schon weit fortgeschritten:

Karwoche Jahreszeitentisch

Die Königskinder haben in den letzten Tagen sehr detailliert die Tempelreinigung aufgebaut und in der Playmo-Kiste auch Silbermünzen für den Verräter Judas Iskariot gefunden (leider nur im Wert von 19 Denaren, wie die Prinzessin ausgerechnet hat. Dann fehlen noch… Na?…).

Erstkommunion der Jünger Jesu

 

Heute, am sogenannten Gründonnerstag, war es also endlich so weit. Nach ca. drei Jahren Vorbereitung dürfen die Jünger zu ihrer Erstkommunion gehen, die gleichzeitig die Einsetzung der ersten Heiligen Messe ist. Mehr dazu findet ihr hier.

 

Bei uns gibt es traditionell an diesem Tag Grüne Soße. Weil alle das so gerne mögen, möchte ich gerne das Rezept mit euch teilen. Ich mache das sonst nach Gefühl, diesmal habe ich mir die Mengenangaben aufgeschrieben.

Ihr braucht für dieses Gericht (für 6 Personen):

Zutaten Grüne Soße

  • 2 Becher Saure Sahne/ Sauerrahm (es geht aber auch Crème fraîche oder Joghurt, je nachdem wie leicht die Soße werden soll);
  • 2 TL Senf
  • 2 EL Mayonnaise
  • (Kräter)Essig
  • Kräuter (traditionell nimmt man Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer, Kresse)- in manchen Regionen gibt es den passenden Kräuterbund um diese Zeit, bei uns leider nicht 😦 . In meiner Not habe ich 2 Päckchen TK-Kräuter genommen (8-Kräuter-Mischung) und einige wenige frische dazu, denn nur die sorgen für eine schöne grüne Farbe;
  • Salz
  • hartgekochte Eier
  • Pellkartoffeln
  1. Während die Eier und die Kartoffeln kochen, mischt ihr die Saure Sahne mit der Mayonnaise, dem Senf und 2-3 großzügigen EL Essig. Das ganze sollte leicht säuerlich (aber nicht sauer) schmecken. Zubereitung Grüne Soße
  2. Nun hackt man die Kräuer klein und gibt sie zu den übrigen Zutaten in die Schüssel. Kräuter für Grüne Soße
  3. Alles noch gut pürieren (oder am besten gleich im Mixer zubereiten) und mit Salz abschmecken.Grüne Soße pürieren
  4. Die kalte Soße zusammen mit den hartgekochten Eiern und den warmen Pellkartoffeln anrichten.Gründonnerstag gibt es Grüne Soße

 

Ihr habt somit ein grünes (obwohl ich weiß, dass Gründonnerstag vom althochdeutschen Wort greinen = weinen, klagen abgeleitet wird und mit der Farbe nichts zu tun hat) leckeres, sehr erfrischendes, einfaches und schnelles Fastenessen, das sich auch für Karfreitag gut eignen würde. Bei uns gibt es das aber trotzdem nur einmal im Jahr und gehört zum Gründonnerstag unbedingt dazu.

Gibt es bei euch traditionelle Gerichte zu bestimmten Festen?

 

 

 

 

Wir backen einen Dreikönigskuchen

Aus einem unserer Lieblingsurlaubsländer, nämlich aus Frankreich, stammt der Brauch, den wir gerne in unserer Familie pflegen.

Dort isst man am heutigen Tag die Galette des Rois und lost den König des Tages aus.

Und so geht es:

Zutaten:

zutaten-dreikonigskuchen2 Rollen Blätterteig

60 g weiche Butter

90 g Zucker

120 g möglichst fein gemahlene Mandeln

4 Eier

1 „Bohne“ (wir haben eine echte „Fêve“ (=kleine Porzellanfigur) aus Frankreich verwendet, eine echte getrocknete Bohne geht aber auch)

1) Wir verrühren Butter, Zucker; Mandeln und drei Eier zu einer glatten Massezubereitung-galette-des-rois

2) Wir rollen den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus und schneiden  2 gleichgroße Kreise aus. Als Vorlage nehmen wir eine umgedrehte Schüssel in der gewünschten Größe.blatterteig-galette-des-rois

3) Die Mandelmasse (frz. „frangipane“) streichen wir auf die Mitte des Teiges und achten darauf, den Rand  auszusparen. Wir verstecken die kleine Figur im Kuchen.galette-des-rois

4) Nun wird der Rand mit dem Eigelb vom vierten Ei bestrichen und die zweite Teigplatte daraufgeklebt. Dabei sollte ein Erwachsener helfen.

5) Mit Hilfe eines Fingers und der stumpfen Seite eines Messers kann der Kuchen nun verziert werden. Anschließend wird alles gut mit Eigelb bestrichen, damit die Galette später schön goldbraun glänzt.

6) Im vorgeheizten Ofen wird der Königskuchen nun ca. 30 Min bei 180°C gebacken. Achtet darauf, dass er nicht zu dunkel wird. goldbraun-gebacken-galette-des-rois

(Wir haben aus den Resten noch zwei kleine Kuchen zusätzlich gebacken. Somit gab es Morgens, Mittags und Abends die Möglichkeit, König zu werden. 🙂  ).

Und so wird der König bzw. die Königin des Tages ausgelost (Die Bilder stammen aus Pomme d’api soleil N° 118, S.32f.):

1) Das jüngste Kind sitzt unter dem Tisch (links unten im Bild), während der Kuchen angeschnitten wird. Es bestimmt, wer das erste, das zweite usw. Stück bekommt.

konig-auslosen

2) Wer die Figur in seinem Kuchenstück findet,wird mit einer Pappkrone (selbstgebastelt oder Erinnerungsstück vom letzten Frankreichbesuch) gekrönt und  ist somit König bzw. Königin des Tages (und hat bei uns einen Wunsch frei z.B. Spiel aussuchen, Film aussuchen…). In Frankreich wählt der König seine Königin dazu (und umgekehrt). Das lassen wir aber meistens weg. anleitung-zur-konigswahl

Wir lesen dazu gerne den Kindern ein dazu passendes Bilderbuch vor. Leider gibt es meines Wissens keines in deutscher Sprache. Die Kinder mögen besonders die Geschichte von einer fiesen Ratte, die ihrer gastfreundlichen Nachbarin einen bösen Streich spielt.

bucher-zur-galette-des-rois

Mit den Königskindern durch den Advent: Wir stellen uns vor und binden einen Adventskranz

mit-den-konigskindern-durch-den-advent

Ich bin so aufgeregt, denn heute beginnt fast die schönste Zeit im Jahr: der Advent. Aber zuerst stelle ich mich mal vor: Ich heiße Marie und bin 8 Jahre alt. Mit meinen 3 jüngeren Brüdern lebe ich in einer kleinen Stadt. Meine Eltern wohnen natürlich auch dort. Und mein Kater, aber der lebt hauptsächlich auf der Straße. Ich habe mal die ganze Familie gemalt, damit man sich uns besser vorstellen kann:meine-familie Ich will euch dieses Jahr mal erzählen, warum ich die Adventszeit so gerne mag und was wir in der Familie alles in dieser besonderen Zeit machen. Ab dem ersten Dezember dürft ihr uns also auf unserem Weg Richtung Weihnachten begleiten.

Wenn ich an Heiligabend denke, kribbelt es in meinem Bauch vor Aufregung. Ich kann es kaum erwarten! Leider dauert es dieses Jahr besonders lange bis Weihnachten, aber zum Glück erleben wir Königskinder so viel, dass es uns (fast) nie langweilig wird.

Eigentlich beginnt der Advent immer schon ein paar Tage vor dem ersten Adventssonntag. Denn dann holt mein Papa aus dem Keller unsere Adventskisten. Wir haben eine schöne dunkelrote und einen alten Umzugskarton. Da sind so viele Sachen drin! Leider dürfen wir Kinder nicht darin herumkramen. Mama braucht daraus erstmal nur einige Dinge: adventskranz-bindeneinen Strohkranz , der schon ziemlich mitgenommen aussieht (Mama sagt, der heißt Kranzrohling. Das ist doch ein merkwürdiger Name, oder?), einen Teller und vier goldene Kerzenhalter. Dann ist da noch eine Rolle mit altem Draht, der Jahr für Jahr sorgfältig aufgerollt wird und dann mit dem Rohling wieder in die Adventskisten wandert. So brauchen wir nicht immer alles neu kaufen. Aber etwas muss doch jedes Jahr neu besorgt werden: vier Kerzen (Mama mag am liebsten rote. mir würden andere Farben aber auch ganz gut gefallen oder es gibt auch so Kerzen mit Glitzer) und Zweige. Meine Omas haben es gut, denn die gehen einfach mit der Gartenschere vor die Haustür und haben alle möglichen Bäume und Büsche, von denen sie sich ein paar Zweige abschneiden können. Dann trocknet der Kranz auch nicht so schnell und es besteht weniger Brandgefahr. Wir kaufen die Zweige einfach auf dem Markt.

adventskranzMeine Mama hat von ihrer Mama gelernt, wie man einen Kranz bindet. Ich passe immer gut auf, damit ich es auch lerne und später meinen Kindern beibringen kann.
Habt ihr auch Lust auf einen selbstgemachten Adventskranz? Wenn ihr keine Oma habt, die es euch erklärt, findet ihr auch ganz viele Anleitungen im Internet, z.B. hier. Das gab es früher noch nicht, sagt meine Mama. Kann man sich das vorstellen??

Ich liebe den Duft von frischen Tannenzweigen! Es riecht nun schon richtig nach Weihnachten. Und heute morgen gab es ein gemütliches Adventsfrühstück bei Kerzenschein. adventsfruhstuckIch hab mal ein Bild vom Vorjahr herausgesucht:

Mein Bruder Max war ganz enttäuscht, dass noch kein Adventskalender hing. Dabei ist doch noch gar kein Dezember! Er ist noch im Kindergarten und weiß es nicht so genau. Aber als er gerade losmotzte (was beinahe die feierliche Stimmung kaputtgemacht hätte), wisst ihr was wir da entdeckt haben? Ein kleines Päckchen, das unser kleiner Bruder Leon auspacken durfte (der hätte sonst auch losgeschrien- manchmal ist es wirklich nicht leicht mit Brüdern!). War das nicht lieb von Mama und Papa? Dabei war ja wirklich noch kein Adventskalendertag. Im Paket war ein Büchlein mit der Geschichte über die Entstehung des ersten Adventskranzes (das Büchlein findet ihr in der Pixi-Reihe W29). Den hat ein Pfarrer namens Johann Hinrich Wichern vor 170 Jahren in Hamburg erfunden, um armen Kindern ohne Mama und Papa das Warten auf Heiligabend leichter zu machen. Tag für Tag wurde eine Kerze mehr angezündet, dass es immer heller in der dunklen Adventszeit wurde bis Weihnachten, am Geburtstag vom Jesusbaby. Damals brauchten sie ein Wagenrad für so viele Kerzen (es waren 24), heute reicht unser Rohling für vier Stück.

Wir sangen noch die erste Strophe von „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Dann mussten wir uns beeilen, damit wir noch pünktlich zur Messe kamen, denn dort sollte dann der Adventskranz gesegnet werden. Der Pfarrer hat dann überhaupt etwas ganz Verrücktes erzählt. Heute ist nämlich sowas wie Neujahr, weil nämlich ein neues Kirchenjahr beginnt. Hat das schon mal jemand gehört?

War unser erster Advent nicht aufregend? Ich hab doch gesagt, dass das Warten auf Heiligabend nicht schwer ist, wenn wir so viel erleben.

Wie habt ihr in eurer Familie den Beginn der Adventszeit gefeiert?

 

 

 

Aschermittwoch auf unserem Jahresfestkreistisch

 

aschermittwoch

Heute beginnt die Fastenzeit: 40 Tage Fasten, Beten und Almosen geben.

Wir haben am Vorabend nach dem Abschmücken der Faschingsdekoration einen Palmzweig vom letzten Palmsonntag, der immer die Osterkerze oder das Kreuz schmückte verbrannt, damit die Kinder sich auf den heutigen Tag einstimmen können. Besonders schöne Asche gab es nicht und die Glasschale hat es auch nicht überlebt 😦 Woher kommt eigentlich die Asche in der Kirche?? Haben die andere Palmzweige????

Die Kinder haben die Holzfigur mit der passenden liturgischen Farbe (lila) ausgewählt und dazu gestellt. Dann lasen wir das Tagesevangelium und sprachen kurz über die kommenden Wochen und besonders den folgenden Fast- und Abstinenztag, da wir nicht wussten, wie kindgerecht das Ereignis dann in der Messe thematisiert werden würde.

Fastenzeit für KinderIch habe dieses Jahr versucht, die Fastenzeit kindgerecht auf unserem Jahresfestkreistisch darzustellen: als ein steiniger Weg, der mit der Asche beginnt und zum Kreuz führt. Die einzelnen Sonntage sind wie im Advent jeweils durch eine Kerze dargestellt, die dann angezündet werden darf. Die Holzfigur mit der liturgischen Farbe darf mitwandern, damit man weiß, wo man sich gerade befindet, auch wenn die Kerze nicht brennt. Die Karwoche habe ich versucht mit den entsprechenden Figuren (siehe auch hier und hier) für Kinder bildlich werden zu lassen.

 

Karwoche holzfiguren

Palmsonntag      Letztes Abendmahl am Gründonnerstag    Verrat durch Judas       Karfreitag

Hier erkennt man noch einmal die sieben Kerzen- ein wirklich langer Weg bis Ostern

Jahreszeitentisch Fastenzeit

Ich wünsche allen eine besinnliche Fastenzeit und eine gute Vorbereitung auf Ostern!

Jesus ist das Licht der Welt- so feiern wir Mariä Lichtmess in der Familie

jesus ist das licht der welt

Heute haben wir den Kalender umdekoriert, denn nun ist ja schon wieder der erste Monat des Jahres 2016 vergangen.

februar_übersicht_kalender

Der kleine Engel zeigt auch gleich das erste Fest an, das wir am 02.02. feiern: Darstellung des Herrn– besser bekannt als Mariä Lichtmess.

Mariä lichtmess_kalender

Früher endete an diesem Tag die Weihnachtszeit. Bis dahin durfte die Krippe, der Tannenbaum und andere Deko stehen bleiben. Auch bei uns (und in manchen Kirchen) durfte der Baum bisher noch stehen bleiben (er hat netterweise auch nicht genadelt), denn es ist doch schade, wenn der geschmückte Weihnachtsbaum direkt nach Heiligabend wieder herausfliegt. Es gibt einen neuen Trend dahin, den Baum schon im Advent aufzustellen „damit man länger etwas von ihm hat“, aber da frage ich mich, ob nicht Advent und Weihnachten noch weiter miteinander verschmelzen. Deshalb steht bei den Königskindern der Baum einfach hinterher statt vorher länger. Am Sonntag sagte ein Königskind in der Messe zu mir, als es die Krippe betrachtete: „Wenn ich in die Kirche komme, ist das immer wieder wie Weihnachten!“ 🙂

Nun aber zurück zu unserem Lichtfest, das auf seine Art schon einen schönen Abschluss zu Weihnachten bildet. Aber seht selbst:

Vor 40 Tagen haben wir die Geburt des Jesuskindes gefeiert. Gott kommt als kleines Baby unter schwierigen Umständen zur Welt.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo für Maria und Joseph laut dem jüdischen Gesetz drei Dinge anstehen: Die Reinigung der Mutter, die Auslösung des erstgeborenen Sohnes durch ein vorgeschriebens Opfer und die Darstellung Jesu im Tempel. Maria galt nach jüdischer Tradition nach der Geburt des Sohnes insgesamt 40 Tage als unrein. Dieses Wort finde ich nicht schön, denn es klingt, als sei es etwas Schlimmes. Reinigungsblutung (diesen Begriff habe ich bei Papst Benedikt gelesen) passt besser. Man kann darin eine Art gesetzlich vorgeschriebenen 7-wöchigen Mutterschutz sehen, in denen die Frau von gottesdienstlichen Verpflichtungen ausgenommen war.

Maria und Joseph sind also mit dem kleinen Baby-Jesus im Tempel von Jerusalem angekommen. Sie tragen einen Korb mit sich. Was ist wohl darin?

auf dem Weg zum Tempel

Nein, es sind nicht zwei augenlose Mini-Olafs 😉 , sondern zwei Tauben, die sie dem Priester im Tempel als Reinigungsopfer für Gott darbringen wollen. Sie wollen auch ihren Erstgeborenen auslösen, denn jeder erste Sohn gehört nach dem Gesetz Gott (das ist seit der Rettung aus der ägyptischen Knechtschaft so). Aber als sie im Tempel sind, geschieht etwas Sonderbares:

Dort warten zwei sehr alte Menschen schon ihr ganzes Leben lang geduldig auf ein besonderes Ereignis. Wer sind die beiden?

der greise Prophet SimeonDer eine ist Simeon, ein alter Priester. Als er den kleinen Jesus sieht, ist er so glücklich, dass sein Lebensziel erreicht wurde. Er nimmt das Kind in die Arme und preist Gott in einem schönen Lied:

„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil geschaut, das du geschaffen hast, damit alle Völker es sehen: ein Licht, das die erleuchtet, die dich noch nicht kennen, und eine Verherrlichung deines Volkes Israel.“

nunc dimittis

Jesus wird somit öffentlich als Messias „dargestellt„- daher der Name des heutigen Festes. Er muss von Gott nicht ausgelöst werden, denn er gehört zu Gott, er ist ja sein Sohn. Er ist das Licht der ganzen Welt.

 Doch was hat der alte Priester nun in den Händen? Ist das nicht ein Schwert? Der schwertprophetieProphet Simeon hat außer den Freudenworten auch eine ernste Botschaft für Maria. Er kündigt das Dunkel des Kreuzes an. Marias Seele wird einst ein Schwert durchdringen. Die Ablehnung Jesu wird der Mutter ins Herz schneiden. Zur Herrlichkeit des Gottessohnes gehört also auch das Leiden.

Und wer ist die alte Frau?

die greise prophetin HannaHanna ist eine sehr fromme Frau, eine Prophetin, die im Tempel lebt und Gott den ganzen Tag mit Fasten und Beten dient. Auch sie preist Gott für seinen Sohn. Dann läuft sie weiter und verkündet allen, die auf die Erlösung Jerusalems warten, die hoffnungsvolle Nachricht von der Ankunft des Messias.

(nach Lk 2,22-40)

Wir haben den Kindern heute am Vorabend des Festes ungefähr mit diesen Worten die Geschichte an unserem Jahresfestkreistisch erzählt, die sie dann mit der ganz neuen, am Vortag entstandenen „Lichtmess-Box to go“ nachspielen durften.

Im Anschluss durfte jedes Kind eine Kerze anzünden und das Licht auch in die dunklen Ecken des Zimmers bringen, um zu zeigen, wie sich die frohe Botschaft vom Erlöser der Welt verbreitete und auch heute noch verbreitet.

Licht an lichtmess

Morgen gehen wir in die Messe und lassen dort unsere Kerzen segnen. Von dieser Lichtmesse kommt auch der Name. Es ist ein uraltes Fest, für das sich bis ins frühe Urchristentum Belege finden.

Und wie feiert ihr diesen Tag?