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Zum Vatertag wieder bei Papa im Himmel

Ich finde es schade, dass der Vatertag den eigentlichen Grund für diesen freien Donnerstag, nämlich das Fest Christi Himmelfahrt, ziemlich in den Hintergrund rückt. Versteht mich nicht falsch, Väter sollen natürlich auch gefeiert werden! Aber warum nicht wie in Österreich oder Amerika am zweiten Sonntag im Juni? (parallel zum Muttertag am 2. Sonntag im Mai)

Aber vielleicht hat sich ja auch eine Brauerei jemand bei der Einführung des Vatertages daran erinnert, dass Jesus sich 33 Jahre nach seiner Geburt im Stall und 40 Tage nach seiner Auferstehung unglaublich gefreut hat, wieder bei seinem Vater im Himmel sein zu dürfen.

Vatertag

Zunächst schauen wir mal, was uns über diese sogenannte Himmelfahrt überliefert wird:

In jener Zeit…

Nachdem Jesus aus dem Grab auferstanden war, blieb er noch eine Weile bei seinen Jüngern auf der Erde. 40 Tage lang sahen sie ihn auch nach seinem Leiden und Sterben immer wieder, er aß mit ihnen und er sprach mit ihnen über Gottes neue Welt.

Christi_Himmelfahrt_1

An einem dieser Tage sagte Jesus am Ölberg zu seinen Jüngern:

Christi_Himmelfahrt_3

„Ich werde euch bald verlassen. Aber ich werde euch nicht allein lassen. Ich werde euch jemand schicken, der immer bei euch sein wird. Das ist der Heilige Geist. Der wird euch stark und weise machen und euch sagen, was ihr zu tun habt. Er wird euch fähig machen, den Menschen überall von mir zu erzählen: in Jerusalem und Judäa, in Samarien und bis in die entferntesten Länder der Erde. Das ist eine schöne, aber auch mühselige und gefährliche Aufgabe. Habt aber keine Angst, ich werde für euch sorgen.

Verlasst Jerusalem nicht! Bleibt hier und wartet auf den Heiligen Geist, den mein Vater versprochen hat. Sein Kommen habe ich ja schon damals angekündigt, als ich euch sagte: ,Johannes hat mit Wasser getauft, aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.‘ “

Nachdem er das gesagt hatte, nahm Gott ihn zu sich. Eine Wolke verhüllte ihn vor ihren Augen,

Christi_Himmelfahrt_5

und sie sahen ihn nicht mehr.

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Christi_Himmelfahrt_6

Während sie noch wie gebannt zum Himmel hinaufblickten, standen auf einmal zwei Männer in glänzend weißen Kleidern bei Ihnen.

„Ihr Galiläer,“ sprachen sie die Jünger an, „was steht ihr hier und starrt zum Himmel? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren.“
Danach kehrten die Jünger vom Ölberg nach Jerusalem zurück, dass ungefähr einen Kilometer entfernt liegt. Und alles war so, wie Jesus es ihnen gesagt hatte.

(frei nach Apg 1,2-12 und Mk 16,15-20)

Und das war unser Christi-Himmelfahrts-Feiertag:

Ich mag es, wenn die Kinder das, was sie in der Kirche gehört haben, zu Hause nachspielen bzw. erleben können. Bei den Königskindern wird gerne gefeiert, und da lassen wir uns doch dieses Fest auch nicht entgehen. Sonst verschwindet es ja am Ende noch in einer Wolke der Vergessenheit 😉

Dekoration: Wir haben unseren Ostergarten einfach umgedreht, die Kreuze entfernt- und fertig ist der Ölberg. Den ganzen Tag über steht Jesus in seiner Wolke auf dem Berg, bevor er am Abend in den Himmel zu seinem  Vater verschwindet, um dort Vatertag zu feiern 😉 (zwischendrin spielen die Königskinder natürlich auch mit den Figuren- dafür sind sie schließlich da.)

Eine tolle Bastelidee (auf Englisch) findet sich hier. Die Prinzessin hat es letztes Jahr schon gebastelt und wir haben es zerknautscht aus der Osterkiste geholt. Das Kunstwerk ziert jetzt unsere Eckbank.

Essen: Neben einem Festtagsbraten mit Couscous, Gemüse und Salat gab es zur Feier des Tages ein himmlisches Dessert:

Wolkenkuchen mit fluffiger Zitronencreme und frischen Himbeeren

Wolkenkuchen mit fluffiger Zitronencreme und Himbeeren

Zutaten (für mind. 2 Große und 3 Kleine):

Wolkenkuchen:

6 Eiweiß mit
2 TL frischgepresstem Zitronensaft/ 5 Tropfen Zitronenaroma und
3 Tropfen Bittermandelaroma steif schlagen,
nach und nach 220 g Zucker und
1 Päckchen Vanillezucker einrieseln lassen.
70 g Mehl mit
50 g Speisestärke und 1 TL Backpulver mischen, sieben (!) und in 2 Portionen kurz unterheben.
In eine gefettete Springform füllen und bei 160°C etwa 40 Minuten backen. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig lösen und umgedreht auf dem Rost erkalten lassen.
Fluffige Zitronencreme:
4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser 8 Minuten einweichen.
Von 1 Zitrone die Schale abreiben, dann diese und noch 1 Zitrone (ihr braucht also 2!) auspressen: 3 EL Saft mit 2 EL Wasser in der Mikrowelle/ im Topf erwärmen. Darin die ausgepresste Gelatine auflösen.
4 Eier trennen: Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, Eigelb mit
8 EL Zucker zu einer dicklichen Creme aufschlagen.
Den restlichen Zitronensaft darunter rühren. Ca. 3 EL Eicreme zu der aufgelösten Gelatine geben und diese Mischung unter ständigem Rühren esslöffelweise zur Creme geben.
1 Becher Sahne steif schlagen.
Eischnee löffelweise unterheben und zum Schluss die Sahne unterheben. Achtet darauf, dass ihr alles gut vermischt, sonst bekommt die Creme Flecken.
Lasst die Zitronencreme abgedeckt mind. 4 Std. im Kühlschrank fest werden.
Ich habe ein Stück Wolkenkuchen mit abgestochenen Zitronencremenocken, frischen Himbeeren und etwas Zitronenmelisse serviert. Es schmeckt herrlich locker-wolkig und erfrischend-fruchtig, eben ein Vorgeschmack vom Himmel 😉 und wird hier wohl zum Himmelfahrtsklassiker werden!
Allen noch eine schöne Osterzeit– genießt sie, denn in 10 Tagen ist Pfingsten!
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Ein Kommentar zu “Zum Vatertag wieder bei Papa im Himmel

  1. Pingback: 50 Tage Ostern feiern mit Kindern | Die Königskinder

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